Samstag, 5. November 2011

Dienstag, 13. September 2011

Überbrückung gescheitert

"Liebe (von mhd. liebe, „Gutes, Angenehmes, Wertes“) ist im engeren Sinne die Bezeichnung für die stärkste Zuneigung, die ein Mensch für einen anderen Menschen (auch zu einem Tier u. a. m.) zu  empfinden fähig ist. Der Erwiderung bedarf sie nicht." - Wikipedia. 

Du bist also weg, sagst du. Weg von mir, weg von dir selbst. Weg von "Der Liebe deines Lebens". achja?
Dafür, dass du mich so sehr vermisst, meldest du dich recht wenig.
Ich vermisse deinen Geruch, deinen Leberfleck in der Handfläche, deine dämliche sarkastische Art. :/
Ich vermisse dich.
Aber dafür, dass ich dich vermisse, versuche ich mich (zwanghaft) von dir abzulenken, damit, dass du nie perfekt warst, damit, dass ich die Tiefpunkte unserer Beziehung höher werte als die unzähligen Höhepunkte, die wir hatten. Ich weiß schon nicht mehr, wie ich mich ablenken soll.
Verzweifelt suche ich nach einem Jungen, der die das Wasser reichen kannst, auch wenn ich weiß, dass es ausnutzen zur Überbrückung der Zeit ohne dich ist und mich schlecht dabei fühle.
Und da sehe ich einen Jungen, der total lieb ist und mir nie was böses könnte, aber ebenso wenig beachtet er mich im Alltag. Außerhalb der Schule, im Privatleben ist er total lieb, fast schon zu lieb, aber darum geht's mir nicht nur. Ich will doch auch allgemein Aufmerksamkeit von jemanden bekommen, das Herz eines Jungens sein, der mich ehrt und sarkastisch zugleich ist, jedoch den Ausgleich kennt. Wie du.
Und immer noch suche ich verzweifelt nach einer Lösung, einer Überbrückungsmöglichkeit.

Dienstag, 9. August 2011


Sans toi, les émotions d'aujourd'hui ne seraient que
la peau morte des émotions d'autrefois!




Ohne dich wären die Gefühle von heute nur die leere Hülle der Gefühle von damals!

Freitag, 29. Juli 2011

Spieglein Spieglein an der Wand

Aber dann spüre ich seine kühlen Hände auf meinen heißen Wangen, und als ich unwillkürlich den Kopf hebe, bin ich gezwungen mir aufgrund des großen Spiegels vor uns direkt ins Gesicht zu sehen. Es kann einem aus der Fassung bringen, wenn man in einer Situation, in der man um keinen Preis mit etwas Bestimmtem konfrontiert werden möchte, gezwungen ist, sich selbst anzuschauen. Etwas Rohes, Reales kommt da zum Vorschein, etwas, vor dem man nicht weglaufen kann. man kann sich selbst belügen, so viel man will, aber wenn man sich ins Gesicht schaut, dann erkennt man die Wahrheit. Mit mir ist etwas nicht okay. Das leugne ich nicht, es starrt mir ins Gesicht. Meine Wangen sind eingefallen, meine Augen haben dunkle Ringe und sind rot gerändert von den Tränen der letzten Nacht, wie mit einem seltsamen Lidstrich. Aber ansonsten sehe ich aus wie immer. Trotz der riesigen Veränderung in meinem Leben sehe ich aus wie immer. Müde, aber wie ich. Keine Ahnung, was ich erwartet habe. Wahrscheinlich eine vollkommen veränderte junge Dame, der die Leute auf den ersten Blick ansehen, dass mir das Liebste im Leben genommen wurde. Doch der Spiegel sagt mir Folgendes: Von außen sieht man nichts Besonderes. Von außen kann man niemals alles sehen.
Ich erkläre ihm, dass ich kaum in den Spiegel geschaut habe, seit dem ich erfahren habe, dass er in Kürze verschwindet, doch er bringt nur angemessen besorgte Laute hervor. Ich höre die Worte "schön" und "hübsch", gebe ihm aber zu verstehen, dass er lieber schweigen soll. Es ist wichtig für mich, dass er zuhört und nicht versucht, gleich wieder alles zu regeln. Er soll verstehen, dass es mir nicht um mein Äußeres, nicht ums Hübschsein geht, sondern darum, so zu erscheinen, wie ich bin. Ich möchte ihm erklären, wie ich mich fühle, wenn ich mich zwinge in den Spiegel zu sehen und meinen Körper anzugucken, der mir jetzt vorkommt wie ein leeres Gefäß.

Sonntag, 24. Juli 2011

Goodbye my lover



ich lasse dich gehen
und doch stehst du mit einem bein noch im selbem raum mit mir
deine augen wandern in die ferne und doch wieder zurück zu mir
die kälte unerträglich die du hinterlässt
jedes mal wenn du gehst
ich halte dich am shirt fest
als könnte ich dich aufhalten
ich lasse los
aber kehr zu mir zurück
in mein warmes haus

Samstag, 23. Juli 2011

Schnell, schnell, schnell.

Immer haben wir es eilig. Nie haben wir genug Zeit, denn wir sind schon unterwegs nach dort. Weil wir bereits vor 5 Minuten hätten aufbrechen müssen, weil wir jetzt dort sein sollten.
In den stressigen Phasen der Schule kamen mir vierundzwanzig Stunden immer viel zu wenig vor. Jetzt möchte ich am liebsten die Hände ausstrecken und nach den Sekunden und Minuten greifen, als könnte ich sie am Verstreichen hindern, ein kleines Mädchen, das Seifenblasen nachjagt. Natürlich kann ich die Zeit nicht festhalten, aber irgendwie hat es den Anschein, als könnten ältere Menschen das. Ich habe mich oft gefragt, wie beispielsweise mein Großvater seine Zeit ausfüllt, als wäre das, was ich schulisch mache mehr wert als sein Herumwerkeln. Dabei werkeln wir in Wahrheit doch alle nur herum, fülle die Zeit aus, die uns au dieser Welt gegeben ist, irgendwie. Aber um uns selbst bedeutsamer zu fühlen, stellen wir allerlei Wichtigkeitslisten auf.
Was tut man also, wenn alles sich verlangsamt, wenn die Minuten, die vergehen, plötzlich ein bisschen länger zu sein scheinen als bisher? Man nimmt sich Zeit. Man atmet langsamer. Man öffnet die Augen ein bisschen weiter und sieht sich alles in Ruhe an. Nimmt seine Umgebung in sich auf. Man denkt vielleicht auch an Gesichten von früher, an Menschen, an vergangene Zeiten und Ereignisse. Man lässt sich von dem, was man in diesem Moment wahrnimmt, an andere Dinge erinnern. Man redet über diese Dinge. Man hält inne, konzentriert sich auf das Hier und Jetzt. Man findet Lösungen für das Kreuzworträtsel, das man gestern nicht fertig gekriegt hat. Mach langsam. Hör auf, alles jetzt sofort erledigen zu wollen, schnell, schnell. Kümmere dich nicht darum, wenn du die Leute hinter dir aufhältst, nimm ruhig zur Kenntnis, dass sie dir fast auf die Hacken treten, aber behalte dein eigenes Tempo bei. Lass es dir von keinem anderen vorschreiben.


Schlaflos

Schließ die Augen und schau in die Dunkelheit.
Das war immer der Rat meines Vaters, wenn ich als kleines Mädchen nicht schlafen konnte. Jetzt würde er das nicht von mir wollen, aber ich tue es trotzdem. Ich starre in die unermessliche Dunkelheit, die sich endlos hinter meinen geschlossenen Augenlidern erstreckt. Obwohl ich nach wie vor auf dem Boden liege, habe ich das Gefühl, dass ich auf dem allerhöchsten Punkt bin, den ich erreichen kann, mich an eine Treppe im Nachthimmel klammere und meine Beine über dem kalten, schwarzen Nichts baumeln lasse. Ein letztes Mal blicke ich hinunter auf meine Finger, die das Licht umschließen, dann lasse ich los. Erst falle ich, dann treibe ich, dann falle ich wieder, und ich warte auf das Land meines Lebens.
Genau wie schon als kleines Mädchen, das gegen den Schlaf kämpfte, weiß ich auch heute, dass hinter dem dünnen Vorhang der geschlossenen Lider die Farben wohnen. Sie locken mich, fordern mich heraus, die Augen zu öffnen und den Schlaf abzuschütteln. Rote und bernsteinfarbene, gelbe und weiße Blitze durchflammen meine Dunkelheit. Ich weigere mich, die Augen aufzumachen. Auf reinem Trotz kneife ich die Lider noch fester zusammen, um die Lichtfunken abzuwehren - bloße Ablenkungen, die mich wachhalten, aber Zeichen dafür, dass es jenseits davon Leben gibt.
Aber in mir ist kein Leben. Keins, das ich hier im Bett liegend, fühlen kann. Nun schlägt mein Herz schneller, der letzte Einzelkämpfer, der im Ring zurückgeblieben ist, ein roter Boxhandschuh, der immer weiterpumpt und nicht aufgeben will. Das ist der einzige Teil von mir, dem es nicht egal ist, der Einzige, dem es nie egal war.


Mittwoch, 20. Juli 2011

wenn ich keine Ohren hätte, würde ich einen Kreis grinsen.

1 Jahr Ausland - 1 Jahr Weg.

   Ich bin dir vollkommen verfallen. Mit jeder Faser meines Körpers. Ich wäre nichts mehr ohne                  dich, rein gar nichts. Du hast mich verändert. 
Ich möchte momentan mein Leben mit dir zusammen verbringen und einfach nie wieder von deiner Seite weichen. Andere würden vielleicht sagen, ich sei naiv, weil ich das so möchte und offen sage. Aber ich bin einfach total verliebt, verliebt in meinen Traumprinzen. Gäbe es dich nicht mehr, gäbe es mich nicht mehr. Kannst du verstehen, wieso ich so eine große Angst um dich habe? Wieso ich total an dir klammer? - Weil ich dich über alles Liebe und niemals in meinem Leben verlieren möchte. Du bist mein Freund und das wirst du auch erstmal sein!
Wusstest du, dass man einen Menschen mehr als bedingungslos lieben kann, ohne Romeo oder Julia zu sein? Es ist naiv zu sagen, das ich jetzt bereits weiß, das ich die Liebe meines Lebens gefunden habe. Jedoch gehe ich dieses nicht bestehende Risiko der Enttäuschung ein. Alles was man braucht um glücklich zu sein, ist Liebe. - Sagen die einen. Die anderen sagen, es sei Freundschaft. Und ich sage, es bist Du. Der Lebensinhalt, in diesem halb vergebenem Leben. Ein Leben, was verbraucht ist. Und du lässt es wieder auf frischen. Als wäre alles nicht gewesen.


Doch was soll ich tun, wenn du nicht mehr da bist?
2 Wochen bleiben uns noch, bis wir 1 Jahr getrennt sind. 1 ganzes Jahr. Ein Jahr, in dem wir nicht zusammen sein können. Ich dich nicht mehr sehen kann, so oft ich will. 1 Jahr getrennt. Aus, finito und plötzlich kommt mir die Zeit, die wir zusammen hatten, viel zu kurz und viel zu unausgenutzt vor. Es kommt mir vor, als wäre es, naja, keine "verlorene" Zeit, jedoch zu kurz und ehrlich gesagt wünschte ich mir, dass wir nicht so fröhlich zusammen wären, damit ich es leichter habe dich gehen zu lassen, verdammt. Du machst mich so glücklich. Was passiert, wenn du wieder kommst? Hast du dann eine neue an deiner Seite? Werden wir dann wieder zusammen kommen? Wirst du schwul werden und mit Westerwelle durchbrennen? 
Ich bin seelisch davon so mitgenommen, dass ich einfach nur noch allein sein möchte - allein sein, damit ich ungestört trauern kann. Ich möchte mich selbst bemitleiden , ohne mitfühlende Worte von anderen, ohne logische Erklärungen. Ich möchte unlogisch sein, ich möchte jammern, klagen, mich in ein Schneckenhaus zurückziehen und mich einfach für ein paar Tage bitter und verloren fühlen. Bitte, du Welt da draußen, lass mich für ein paar Tage in Ruhe, bevor ich selbst wieder die Fassung gewinne und wieder anfange alles objektiv zu betrachten.
Ich möchte meine Gedanken von einem Extrem ins andere kippen und rumheulen, bis ich an meinen Tränen ersticke. - Erst zu wenig Gefühl, dann zu viel. 


Dienstag, 24. Mai 2011

GYROS!

Ich möchte unbedingt 23744 Gyros haben, die wie Seepferdchen aussehen. Denen klebe ich Wackelaugen auf, setze sie in ein Aquarium mit Bodenventilator, damit sie im Wasser schwimmen, setze mich in einem Bosssessel davor und lache wie Homer Simpson: THIHIHIHIHI

Bärenherz


Wenn man ein Glas oder einen Teller fallen lässt, dann entsteht ein lautes, schepperndes Geräusch. Wenn ein Fenster zerbricht, ein Tischbein zersplittert oder ein Bild von der Wand stürzt, kann man es hören. Aber wenn das Herz bricht, geschieht es vollkommen lautlos. Eigentlich würde man denken, weil es so wichtig ist, so schwerwiegend ist, macht es einen Mordskrach, oder es erklingt vielleicht eine Art zeremonieller Ton, ein symbolischer Gong, eine Glocke. Aber es passiert lautlos, obwohl man sich beinahe wünscht, da wäre ein Laut, der einen von dem Schmerz ablenkt.
Wenn es ein Geräusch gibt, dann in deinem Inneren. Ein Schrei, den niemand hören kann außer dir selbst, so laut, dass dir die Ohren klingen und der Kopf wehtut. Er zappelt in der Brust herum wie ein gefangene Hai, er brüllt wie eine Bärin, der man ihr Junges weggenommen hat. So sieht er aus und so klingt er - wie ein riesenhaftes Tier, das brüllend um sich schlägt, sich panisch aus der Falle zu befreien sucht, gefangen in seinen eigenen Gefühlen. Aber das ist ja mit der Liebe, niemand ist vor ihr gefeit. Sie ist wild, roh, wie eine  offene, dem Salzwasser ausgesetzte Fleischwunde, und wenn diese Wunde wirklich aufbricht, dann geschieht es lautlos. Du schreist nur im Inneren, und keiner kann dich hören.

Doch er sah mein Herz brechen, und ich sah das Gleiche bei ihm, und ohne dass wir darüber ein Wort verlieren mussten, wussten wir beide Bescheid. Es war Zeit, wir mussten aufhören, mit dem Kopf in den Wolken umherzuspazieren, wir mussten unsere Füße auf den harten Boden der Tatsachen zurückbringen, mit dem er immer hätte verwurzelt bleiben sollen.


Freitag, 13. Mai 2011

Wir gehen mit dieser Welt um als hätten wir eine zweite im Kofferraum.


Das Fliegenphänomen

Wenn man kleiner ist, vergeht die Zeit viel schneller. Das ist nicht nur eine Behauptung, sondern eine Feststellung. Außerdem scheint es für große Organismen, dass kleine sich unglaublich schnell und viel bewegen, doch das ist aufgrund eines von mir wohl studierten Phänomenes: dem Fliegenphänomen. Wenn man versucht eine Fliege zu fangen, wird man als Fänger schnell merken, dass sie durch ihre Schnelligkeit unglaublich schwer zu fangen ist. Den Vorgang vollständig zu erforschen und zu studieren erfordert mindestens 7 Gehirne, doch zum Glück war ich in meinem früheren Leben ein Herr von Nachtigall. Was ein Herr Nachtigall ist, werde ich in einem anderen Artikel versuchen zu beschreiben. Mein Blog würde sonst vor zu viel Intelligenz in einem Post aus allen Nähten platzen. Ja, in meinem früheren Leben stellte ich fest, dass jeder Organismus, je nach Körpergröße zugeteilt, in einer unterordneten Dimension lebt. Es gibt viele verschiedene. Dimensionen für Organismen einer Körpergröße von 1,50m bis 1,55m und so weiter. Diese Dimensionen laufen wiederum in einer unglaublich großen Illusion, die "RD" (ausgesprochen "Erde") genannt wird. Die genannten Lebensräume sind faszinierend gesprächig und so kommt es, dass sowohl die Dimensionen, als auch die Organismen, die sie bewohnen sich nahezu ständig sehen und unterhalten. Sobald man wieder in seiner eigenen Dimension ist und sich auch die vereinzelten Dimensionen wieder des Gespräches abgewandt haben, bekommt man das unheimliche Gefühl der Einsamkeit. Eine so unglaublich große Einsamkeit, dass man anfängt mit der Dimension zu reden und sie "Gott" zu nennen. Natürlich sind die Dimensionen jeweils der Körpergröße des beinhaltigenden Organismen angepasst so kommt es, dass die Zeit in Dimensionen für kleine Wesen schneller in alle Winkel tritt als in die ausmaßen der großen. Das führt dazu, dass die Fliege 3,1826 Minuten in der Zukunft lebt und so kommt es, dass wir sie immer noch still sich putzend auf dem Tisch sitzen sehen, während sie schon viele Pirouetten und x-fache Schrauben gedreht hat. Fliegen sind wahre Artisten.  Allerdings lebt ein Baum zwischen 36 Meter und 36, 172 Meter circa 50,27193 Minuten in der Vergangenheit lebt, was dazu führt, dass er nicht schnell genug weglaufen kann, wenn ein Mensch der Durchschnittsgröße von 167cm bis 175cm (nach dem sich auch die Zeitrechnung orientiert) fällt.


Wenn die Menschen nur über das sprächen, was sie begreifen, dann würde es sehr still auf der Welt sein.

                                                         - Albert Einstein

Ich liebe dich. (:

Mittwoch, 4. Mai 2011

Fliegenpilztheorie

Es war einmal ein kleiner Marienkäfer namens Kevin. Er hatte es schon immer schwerer als die anderen. Auch, was das Thema "Fliegen" anging. Er war allerdings nicht dumm. Er baute sich einen Rückenpropeller, mit dem er die anderen staunen ließ. Er forderte sogar die großen Marienkäfer zum Wettflug heraus, welches er selbstverständlich immer gewann. Doch eines Tages passierte es: Seine Propellerflugblätter verfingen sich in einem riesigen Pechvogel. Beim Absturz landete er sanft auf einem großen, roten, weiß-bepunktetem Gewächs, das er als Mama bezeichnete. Die Menschen, die das Gewächs sammelten um es als Medizin anzuwenden, erkannten den kleinen Marienkäfer nicht, nur die schwarzen sieben Punkte, mit denen sein rotes Kleid befleckt war. Die naiven Menschen glaubten, die schwarzen, kaum erkennbaren Flecken, wären Fliegenkothaufen. Man begann das Gewächs "Fliegenhaufenpilz" zu nennen, was sich später in "Fliegenpilz" verkürzte.

22:22 - Du denkst an mich
Osama Bin Laden hätte seine richtige Adresse wohl besser doch nicht beim PSN angeben sollen...

Dienstag, 3. Mai 2011

Pechvogel

Man sagt, ich sei ein Pechvogel. Ich sage, ich perfektioniere meinen Sinn für Ironie durch tägliches üben.


Geschichte des Pechvogels
Früher war alles ganz anders. Wenn mich jemand fragt, wie anders es war, antworte ich nur wie ein alter Mann: FRÜHER GAB ES VON ALLEM MEHR. Mehr Tiere, längst verstorbene Kontinente und natürlich vieeeeeel mehr Abenteuer. 
Damals gab es aufgrund der neuen Abenteuer natürlich auch viel mehr Gefahren und Menschen waren zu der Zeit undenkbar.
Es gab Vögel, die die Retterrolle übernahmen, doch ließen sie sich mit der Rettung des Opfers so viel Zeit, dass sie die Opfer erst in der letzten Sekunde retteten. (Daher das Sprichwort: "Rettung in der letzten Sekunde.") Diese Vögel waren bekannt als Vogitäter, was sich aus Vogel und Sanitäter zusammensetzt. Sie ließen sich so viel Zeit, dass der Gerettete solche Angst hatte, dass er ein solches Abenteuer nie wieder anstrebte. Umgangsprachlich waren sie auch als Glücksvogel bekannt.
Doch eines Tages kam ein merkwürdiger Glücksvogel zur Welt. Er war nicht von diesen unerklärlich und heute unbekannten Farben geprägt, die für menschliche Augen unsichtbar sind, nein. Dieser Vogel war  Gold und Gold war damals die Farbe der Verachtung. 

Dieser Vogel war ungelernt. Er war schon immer anders als die anderen Glücksvögel. Er lernte viel später fliegen und hing auch allgemein etwas weiter hinterher. Nun war dieser Vogel allerdings der Sohn des Obervogitäter und war gerade zu dazu bestimmt alles perfekt zu machen. Doch schnell merkten alle, dass er er sich zwar Zeit ließ um den Zappelnden noch richtig Angst zu machen, Vogitäter liebten Drama und melodramatisierten alles, was ihnen passierte. Dieser Vogel aber war einfach zu langsam. Wegen ihm verstarben viele Tierarten, die ohne ihn heute noch leben würden. Mit der Evolution des Affens zum Menschen war auch dieser Vogel gezwungen sich mit der Zeit anzupassen. Mit der Zeit vermehrte sich der Pechvogel, wie er nachher genannt wurde, so dass er heute weiter verbreiteter ist als früher. Heute leben sie immer noch unter uns. Wartend um alles falsch zu machen, was man falsch machen kann. Trottelig und tollpatschig. 



In der Kristallkugel

Manche Erlebnisse vergisst man nie. Wahrscheinlich ergeht es allen Menschen so. Jede Person, vom unerträglich aufgeblasenen Politiker, den man im Fernsehen sieht, bis zur Baglady, die den Müll durchwühlt, trägt irgendwo im Inneren ein paar besonders klare, strahlende Erinnerungen wie von Glas umhüllt. Dort werde sie aufbewahrt, wie in einer dieser gläsernen Halbkugeln, in denen Glitzerstaub auf die Landschaft herabrieselt, wenn man sie schüttelt. Nur viel schöner, wirklicher, unzerstörbarer und kein bisschen kitschig. So werden diese traumhaften Tage wohl für immer in Erinnerung bleiben. Der Tag, an dem wir uns kennengelernt haben. Ich weiß, es war ein Spaß, als du auf die Aussage "Ich habe voll Lust 'Findet Nemo' zu gucken" antwortetest "Komm vorbei, ich hab den hier.". Doch ich wusste direkt, dass du etwas besonderes bist und du hättest wirklich deinen Blick sehen müssen, als ich kurze Zeit später vor deiner Tür stand. Wir spielten in deinem Zimmer, machten Liegestützenwettbewerb, haben mit Weingummiwürmchen gespielt. Ich hätte es mir nie so perfekt vorgestellt. Die folgenden Tage waren traumhaft. Wir waren nicht zusammen, doch ich wusste, dass du der Einzige bist, mit dem ich zusammen sein möchte. Wir waren im Sealife mit deiner Familie und sind Hand in Hand umherspaziert. Davon hat deine Mami sogar noch Bilder gemacht! Wir haben uns im Sealife geangelt. VERSTEHST DU? Sealife -> angeln. Du bist witzig, intelligent, süß. Jeder Moment, den ich mit dir verbringe, ist so ein kostbarer Moment. Jeder Augenblick hat sich mir ins Gedächtnis gebrannt, ist wie eine hyperklare, leuchtende, unzerstörbare Filmsequenz in meinem Inneren eingespielt, und selbst wenn   die ganze Welt eines Tages untergeht, wird diese Erinnerung - dieses Glasdingsda, in dem die Erinnerung steckt - wie ein Diamant in der Asche liegen bleiben, wie eine Kristallkugel...
Und wenn dann irgendein bedauernswertes Geschöpf, das den Untergang überlebt hat, in den Kristall schaut, wird es sehen, wie mein Liebster und ich Hand in Hand durch das Sealife wandern, lachend und unbeschwert. Klein, sehr klein, aber unzerstörbar.

Der Gesandte

Dort stand er nun. Der Junge, in den ich mich unvergänglich verliebt habe. Mein Herz begann zu rasen, denn seit dem wir nun offiziell zusammen sind, hat sich mein Glücks- und Liebesgefühl nur verdrölft. Mein Herzschlag war alles, was ich in diesem Moment zu hören vermochte. Es klopfte in einem fröhlichen Frühlingstakt und übertönte das Zwischern der Vögel, das Schreien der herumtobenden Kinder und das Pfeifen der leichten Brise, die kurz durch meine Haare tanzte mühelos. Wie lange wird mir das Wunder noch währen? Das Wunder: Sein Lächeln, das mit galt. Als würde er mich wirklich sehen, direkt in die Tiefe meiner Seele blicken. Als würde er meine Seele berühren. Ein magischer Akkord, der alle Schlösser öffnete. Was ist er? Hat eine unbekannte Macht irgendwo beschlossen mir mitzuteilen: Es muss nicht alles wie eine unfreiwillige Schulaktionteilnahme sein? Gibt es eine andere Dimension oder das Gefühl, es gäbe eine? Ganz klar, die Liebe. Doch nun stand er wirklich dort, wie aus einem meiner Träume getreten. In diesem Moment dachte ich an das, was ich mit einem farbigen Stift in mein Tagebuch schrieb, als ich ihn am 13.08.2010 kennenlernte: "Nie sprach ich mit ihm zuvor und doch ist es so, als würden wir uns kennen. Als könnte ich ihm an die Hand nehmen und mit ihm in die tiefste Tiefe wandern. Als könnte ich ihn in alles einweihen, was ich denke und fühle. Sowohl in alles Helle als auch in alles Grausame. In all die unterschiedlichen Räume und Zeitalter. In die magischen Gärten, die unterirdischen Reiche. In alles, was eine uralte Seele enthalten kann." Dann, als unsere Lippen sich endlich berührten, dachte ich nur noch an drei, sich immer wiederholende Worte: "Ich liebe ihn!"


Montag, 2. Mai 2011

Elefantastisch!

Die Welt ist elefantastisch, sie ist wunderschön!
Mein Freund, der Elefant, hilft dir sie zu verstehen
Die Welt ist elefantastisch, sie ist wunderschön!
Wie eine tüte Bonbons lass uns auf die Reise gehen.
                              
                                    
    Sag nicht einfach nur "ich liebe dich",

wenn ich an deinen Taten nicht erkennen kann, wie ernst du es meinst.