Mittwoch, 4. Mai 2011

Fliegenpilztheorie

Es war einmal ein kleiner Marienkäfer namens Kevin. Er hatte es schon immer schwerer als die anderen. Auch, was das Thema "Fliegen" anging. Er war allerdings nicht dumm. Er baute sich einen Rückenpropeller, mit dem er die anderen staunen ließ. Er forderte sogar die großen Marienkäfer zum Wettflug heraus, welches er selbstverständlich immer gewann. Doch eines Tages passierte es: Seine Propellerflugblätter verfingen sich in einem riesigen Pechvogel. Beim Absturz landete er sanft auf einem großen, roten, weiß-bepunktetem Gewächs, das er als Mama bezeichnete. Die Menschen, die das Gewächs sammelten um es als Medizin anzuwenden, erkannten den kleinen Marienkäfer nicht, nur die schwarzen sieben Punkte, mit denen sein rotes Kleid befleckt war. Die naiven Menschen glaubten, die schwarzen, kaum erkennbaren Flecken, wären Fliegenkothaufen. Man begann das Gewächs "Fliegenhaufenpilz" zu nennen, was sich später in "Fliegenpilz" verkürzte.

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