Aber dann spüre ich seine kühlen Hände auf meinen heißen Wangen, und als ich unwillkürlich den Kopf hebe, bin ich gezwungen mir aufgrund des großen Spiegels vor uns direkt ins Gesicht zu sehen. Es kann einem aus der Fassung bringen, wenn man in einer Situation, in der man um keinen Preis mit etwas Bestimmtem konfrontiert werden möchte, gezwungen ist, sich selbst anzuschauen. Etwas Rohes, Reales kommt da zum Vorschein, etwas, vor dem man nicht weglaufen kann. man kann sich selbst belügen, so viel man will, aber wenn man sich ins Gesicht schaut, dann erkennt man die Wahrheit. Mit mir ist etwas nicht okay. Das leugne ich nicht, es starrt mir ins Gesicht. Meine Wangen sind eingefallen, meine Augen haben dunkle Ringe und sind rot gerändert von den Tränen der letzten Nacht, wie mit einem seltsamen Lidstrich. Aber ansonsten sehe ich aus wie immer. Trotz der riesigen Veränderung in meinem Leben sehe ich aus wie immer. Müde, aber wie ich. Keine Ahnung, was ich erwartet habe. Wahrscheinlich eine vollkommen veränderte junge Dame, der die Leute auf den ersten Blick ansehen, dass mir das Liebste im Leben genommen wurde. Doch der Spiegel sagt mir Folgendes: Von außen sieht man nichts Besonderes. Von außen kann man niemals alles sehen.
Ich erkläre ihm, dass ich kaum in den Spiegel geschaut habe, seit dem ich erfahren habe, dass er in Kürze verschwindet, doch er bringt nur angemessen besorgte Laute hervor. Ich höre die Worte "schön" und "hübsch", gebe ihm aber zu verstehen, dass er lieber schweigen soll. Es ist wichtig für mich, dass er zuhört und nicht versucht, gleich wieder alles zu regeln. Er soll verstehen, dass es mir nicht um mein Äußeres, nicht ums Hübschsein geht, sondern darum, so zu erscheinen, wie ich bin. Ich möchte ihm erklären, wie ich mich fühle, wenn ich mich zwinge in den Spiegel zu sehen und meinen Körper anzugucken, der mir jetzt vorkommt wie ein leeres Gefäß.
Ich lass es fallen, mein Herz. Und während es fällt forderst du es dennoch ein. Aber da ist eine Seite an dir, die ich nie kannte. All die Dinge, die du sagtest, die niemals wahr waren. All, die Spiele, die du spieltst, gewinnst du immer. Wenn ich bei dir bin könnte ich da bleiben. Meine Augen schliessen. für immer fühlen, dass du da bist. Du und ich zusammen, nichts ist besser!
Freitag, 29. Juli 2011
Sonntag, 24. Juli 2011
Goodbye my lover
und doch stehst du mit einem bein noch im selbem raum mit mir
deine augen wandern in die ferne und doch wieder zurück zu mir
die kälte unerträglich die du hinterlässt
jedes mal wenn du gehst
ich halte dich am shirt fest
als könnte ich dich aufhalten
ich lasse los
aber kehr zu mir zurück
in mein warmes haus
Samstag, 23. Juli 2011
Schnell, schnell, schnell.
Immer haben wir es eilig. Nie haben wir genug Zeit, denn wir sind schon unterwegs nach dort. Weil wir bereits vor 5 Minuten hätten aufbrechen müssen, weil wir jetzt dort sein sollten.
In den stressigen Phasen der Schule kamen mir vierundzwanzig Stunden immer viel zu wenig vor. Jetzt möchte ich am liebsten die Hände ausstrecken und nach den Sekunden und Minuten greifen, als könnte ich sie am Verstreichen hindern, ein kleines Mädchen, das Seifenblasen nachjagt. Natürlich kann ich die Zeit nicht festhalten, aber irgendwie hat es den Anschein, als könnten ältere Menschen das. Ich habe mich oft gefragt, wie beispielsweise mein Großvater seine Zeit ausfüllt, als wäre das, was ich schulisch mache mehr wert als sein Herumwerkeln. Dabei werkeln wir in Wahrheit doch alle nur herum, fülle die Zeit aus, die uns au dieser Welt gegeben ist, irgendwie. Aber um uns selbst bedeutsamer zu fühlen, stellen wir allerlei Wichtigkeitslisten auf.
Was tut man also, wenn alles sich verlangsamt, wenn die Minuten, die vergehen, plötzlich ein bisschen länger zu sein scheinen als bisher? Man nimmt sich Zeit. Man atmet langsamer. Man öffnet die Augen ein bisschen weiter und sieht sich alles in Ruhe an. Nimmt seine Umgebung in sich auf. Man denkt vielleicht auch an Gesichten von früher, an Menschen, an vergangene Zeiten und Ereignisse. Man lässt sich von dem, was man in diesem Moment wahrnimmt, an andere Dinge erinnern. Man redet über diese Dinge. Man hält inne, konzentriert sich auf das Hier und Jetzt. Man findet Lösungen für das Kreuzworträtsel, das man gestern nicht fertig gekriegt hat. Mach langsam. Hör auf, alles jetzt sofort erledigen zu wollen, schnell, schnell. Kümmere dich nicht darum, wenn du die Leute hinter dir aufhältst, nimm ruhig zur Kenntnis, dass sie dir fast auf die Hacken treten, aber behalte dein eigenes Tempo bei. Lass es dir von keinem anderen vorschreiben.
In den stressigen Phasen der Schule kamen mir vierundzwanzig Stunden immer viel zu wenig vor. Jetzt möchte ich am liebsten die Hände ausstrecken und nach den Sekunden und Minuten greifen, als könnte ich sie am Verstreichen hindern, ein kleines Mädchen, das Seifenblasen nachjagt. Natürlich kann ich die Zeit nicht festhalten, aber irgendwie hat es den Anschein, als könnten ältere Menschen das. Ich habe mich oft gefragt, wie beispielsweise mein Großvater seine Zeit ausfüllt, als wäre das, was ich schulisch mache mehr wert als sein Herumwerkeln. Dabei werkeln wir in Wahrheit doch alle nur herum, fülle die Zeit aus, die uns au dieser Welt gegeben ist, irgendwie. Aber um uns selbst bedeutsamer zu fühlen, stellen wir allerlei Wichtigkeitslisten auf.
Was tut man also, wenn alles sich verlangsamt, wenn die Minuten, die vergehen, plötzlich ein bisschen länger zu sein scheinen als bisher? Man nimmt sich Zeit. Man atmet langsamer. Man öffnet die Augen ein bisschen weiter und sieht sich alles in Ruhe an. Nimmt seine Umgebung in sich auf. Man denkt vielleicht auch an Gesichten von früher, an Menschen, an vergangene Zeiten und Ereignisse. Man lässt sich von dem, was man in diesem Moment wahrnimmt, an andere Dinge erinnern. Man redet über diese Dinge. Man hält inne, konzentriert sich auf das Hier und Jetzt. Man findet Lösungen für das Kreuzworträtsel, das man gestern nicht fertig gekriegt hat. Mach langsam. Hör auf, alles jetzt sofort erledigen zu wollen, schnell, schnell. Kümmere dich nicht darum, wenn du die Leute hinter dir aufhältst, nimm ruhig zur Kenntnis, dass sie dir fast auf die Hacken treten, aber behalte dein eigenes Tempo bei. Lass es dir von keinem anderen vorschreiben.
Schlaflos
Schließ die Augen und schau in die Dunkelheit.
Das war immer der Rat meines Vaters, wenn ich als kleines Mädchen nicht schlafen konnte. Jetzt würde er das nicht von mir wollen, aber ich tue es trotzdem. Ich starre in die unermessliche Dunkelheit, die sich endlos hinter meinen geschlossenen Augenlidern erstreckt. Obwohl ich nach wie vor auf dem Boden liege, habe ich das Gefühl, dass ich auf dem allerhöchsten Punkt bin, den ich erreichen kann, mich an eine Treppe im Nachthimmel klammere und meine Beine über dem kalten, schwarzen Nichts baumeln lasse. Ein letztes Mal blicke ich hinunter auf meine Finger, die das Licht umschließen, dann lasse ich los. Erst falle ich, dann treibe ich, dann falle ich wieder, und ich warte auf das Land meines Lebens.
Genau wie schon als kleines Mädchen, das gegen den Schlaf kämpfte, weiß ich auch heute, dass hinter dem dünnen Vorhang der geschlossenen Lider die Farben wohnen. Sie locken mich, fordern mich heraus, die Augen zu öffnen und den Schlaf abzuschütteln. Rote und bernsteinfarbene, gelbe und weiße Blitze durchflammen meine Dunkelheit. Ich weigere mich, die Augen aufzumachen. Auf reinem Trotz kneife ich die Lider noch fester zusammen, um die Lichtfunken abzuwehren - bloße Ablenkungen, die mich wachhalten, aber Zeichen dafür, dass es jenseits davon Leben gibt.
Aber in mir ist kein Leben. Keins, das ich hier im Bett liegend, fühlen kann. Nun schlägt mein Herz schneller, der letzte Einzelkämpfer, der im Ring zurückgeblieben ist, ein roter Boxhandschuh, der immer weiterpumpt und nicht aufgeben will. Das ist der einzige Teil von mir, dem es nicht egal ist, der Einzige, dem es nie egal war.
Das war immer der Rat meines Vaters, wenn ich als kleines Mädchen nicht schlafen konnte. Jetzt würde er das nicht von mir wollen, aber ich tue es trotzdem. Ich starre in die unermessliche Dunkelheit, die sich endlos hinter meinen geschlossenen Augenlidern erstreckt. Obwohl ich nach wie vor auf dem Boden liege, habe ich das Gefühl, dass ich auf dem allerhöchsten Punkt bin, den ich erreichen kann, mich an eine Treppe im Nachthimmel klammere und meine Beine über dem kalten, schwarzen Nichts baumeln lasse. Ein letztes Mal blicke ich hinunter auf meine Finger, die das Licht umschließen, dann lasse ich los. Erst falle ich, dann treibe ich, dann falle ich wieder, und ich warte auf das Land meines Lebens.
Genau wie schon als kleines Mädchen, das gegen den Schlaf kämpfte, weiß ich auch heute, dass hinter dem dünnen Vorhang der geschlossenen Lider die Farben wohnen. Sie locken mich, fordern mich heraus, die Augen zu öffnen und den Schlaf abzuschütteln. Rote und bernsteinfarbene, gelbe und weiße Blitze durchflammen meine Dunkelheit. Ich weigere mich, die Augen aufzumachen. Auf reinem Trotz kneife ich die Lider noch fester zusammen, um die Lichtfunken abzuwehren - bloße Ablenkungen, die mich wachhalten, aber Zeichen dafür, dass es jenseits davon Leben gibt.
Aber in mir ist kein Leben. Keins, das ich hier im Bett liegend, fühlen kann. Nun schlägt mein Herz schneller, der letzte Einzelkämpfer, der im Ring zurückgeblieben ist, ein roter Boxhandschuh, der immer weiterpumpt und nicht aufgeben will. Das ist der einzige Teil von mir, dem es nicht egal ist, der Einzige, dem es nie egal war.
Mittwoch, 20. Juli 2011
1 Jahr Ausland - 1 Jahr Weg.
Ich bin dir vollkommen verfallen. Mit jeder Faser meines Körpers. Ich wäre nichts mehr ohne dich, rein gar nichts. Du hast mich verändert.
Ich möchte momentan mein Leben mit dir zusammen verbringen und einfach nie wieder von deiner Seite weichen. Andere würden vielleicht sagen, ich sei naiv, weil ich das so möchte und offen sage. Aber ich bin einfach total verliebt, verliebt in meinen Traumprinzen. Gäbe es dich nicht mehr, gäbe es mich nicht mehr. Kannst du verstehen, wieso ich so eine große Angst um dich habe? Wieso ich total an dir klammer? - Weil ich dich über alles Liebe und niemals in meinem Leben verlieren möchte. Du bist mein Freund und das wirst du auch erstmal sein! |
Wusstest du, dass man einen Menschen mehr als bedingungslos lieben kann, ohne Romeo oder Julia zu sein? Es ist naiv zu sagen, das ich jetzt bereits weiß, das ich die Liebe meines Lebens gefunden habe. Jedoch gehe ich dieses nicht bestehende Risiko der Enttäuschung ein. Alles was man braucht um glücklich zu sein, ist Liebe. - Sagen die einen. Die anderen sagen, es sei Freundschaft. Und ich sage, es bist Du. Der Lebensinhalt, in diesem halb vergebenem Leben. Ein Leben, was verbraucht ist. Und du lässt es wieder auf frischen. Als wäre alles nicht gewesen. Doch was soll ich tun, wenn du nicht mehr da bist? 2 Wochen bleiben uns noch, bis wir 1 Jahr getrennt sind. 1 ganzes Jahr. Ein Jahr, in dem wir nicht zusammen sein können. Ich dich nicht mehr sehen kann, so oft ich will. 1 Jahr getrennt. Aus, finito und plötzlich kommt mir die Zeit, die wir zusammen hatten, viel zu kurz und viel zu unausgenutzt vor. Es kommt mir vor, als wäre es, naja, keine "verlorene" Zeit, jedoch zu kurz und ehrlich gesagt wünschte ich mir, dass wir nicht so fröhlich zusammen wären, damit ich es leichter habe dich gehen zu lassen, verdammt. Du machst mich so glücklich. Was passiert, wenn du wieder kommst? Hast du dann eine neue an deiner Seite? Werden wir dann wieder zusammen kommen? Wirst du schwul werden und mit Westerwelle durchbrennen? Ich bin seelisch davon so mitgenommen, dass ich einfach nur noch allein sein möchte - allein sein, damit ich ungestört trauern kann. Ich möchte mich selbst bemitleiden , ohne mitfühlende Worte von anderen, ohne logische Erklärungen. Ich möchte unlogisch sein, ich möchte jammern, klagen, mich in ein Schneckenhaus zurückziehen und mich einfach für ein paar Tage bitter und verloren fühlen. Bitte, du Welt da draußen, lass mich für ein paar Tage in Ruhe, bevor ich selbst wieder die Fassung gewinne und wieder anfange alles objektiv zu betrachten. Ich möchte meine Gedanken von einem Extrem ins andere kippen und rumheulen, bis ich an meinen Tränen ersticke. - Erst zu wenig Gefühl, dann zu viel. |
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