Dienstag, 24. Mai 2011

GYROS!

Ich möchte unbedingt 23744 Gyros haben, die wie Seepferdchen aussehen. Denen klebe ich Wackelaugen auf, setze sie in ein Aquarium mit Bodenventilator, damit sie im Wasser schwimmen, setze mich in einem Bosssessel davor und lache wie Homer Simpson: THIHIHIHIHI

Bärenherz


Wenn man ein Glas oder einen Teller fallen lässt, dann entsteht ein lautes, schepperndes Geräusch. Wenn ein Fenster zerbricht, ein Tischbein zersplittert oder ein Bild von der Wand stürzt, kann man es hören. Aber wenn das Herz bricht, geschieht es vollkommen lautlos. Eigentlich würde man denken, weil es so wichtig ist, so schwerwiegend ist, macht es einen Mordskrach, oder es erklingt vielleicht eine Art zeremonieller Ton, ein symbolischer Gong, eine Glocke. Aber es passiert lautlos, obwohl man sich beinahe wünscht, da wäre ein Laut, der einen von dem Schmerz ablenkt.
Wenn es ein Geräusch gibt, dann in deinem Inneren. Ein Schrei, den niemand hören kann außer dir selbst, so laut, dass dir die Ohren klingen und der Kopf wehtut. Er zappelt in der Brust herum wie ein gefangene Hai, er brüllt wie eine Bärin, der man ihr Junges weggenommen hat. So sieht er aus und so klingt er - wie ein riesenhaftes Tier, das brüllend um sich schlägt, sich panisch aus der Falle zu befreien sucht, gefangen in seinen eigenen Gefühlen. Aber das ist ja mit der Liebe, niemand ist vor ihr gefeit. Sie ist wild, roh, wie eine  offene, dem Salzwasser ausgesetzte Fleischwunde, und wenn diese Wunde wirklich aufbricht, dann geschieht es lautlos. Du schreist nur im Inneren, und keiner kann dich hören.

Doch er sah mein Herz brechen, und ich sah das Gleiche bei ihm, und ohne dass wir darüber ein Wort verlieren mussten, wussten wir beide Bescheid. Es war Zeit, wir mussten aufhören, mit dem Kopf in den Wolken umherzuspazieren, wir mussten unsere Füße auf den harten Boden der Tatsachen zurückbringen, mit dem er immer hätte verwurzelt bleiben sollen.


Freitag, 13. Mai 2011

Wir gehen mit dieser Welt um als hätten wir eine zweite im Kofferraum.


Das Fliegenphänomen

Wenn man kleiner ist, vergeht die Zeit viel schneller. Das ist nicht nur eine Behauptung, sondern eine Feststellung. Außerdem scheint es für große Organismen, dass kleine sich unglaublich schnell und viel bewegen, doch das ist aufgrund eines von mir wohl studierten Phänomenes: dem Fliegenphänomen. Wenn man versucht eine Fliege zu fangen, wird man als Fänger schnell merken, dass sie durch ihre Schnelligkeit unglaublich schwer zu fangen ist. Den Vorgang vollständig zu erforschen und zu studieren erfordert mindestens 7 Gehirne, doch zum Glück war ich in meinem früheren Leben ein Herr von Nachtigall. Was ein Herr Nachtigall ist, werde ich in einem anderen Artikel versuchen zu beschreiben. Mein Blog würde sonst vor zu viel Intelligenz in einem Post aus allen Nähten platzen. Ja, in meinem früheren Leben stellte ich fest, dass jeder Organismus, je nach Körpergröße zugeteilt, in einer unterordneten Dimension lebt. Es gibt viele verschiedene. Dimensionen für Organismen einer Körpergröße von 1,50m bis 1,55m und so weiter. Diese Dimensionen laufen wiederum in einer unglaublich großen Illusion, die "RD" (ausgesprochen "Erde") genannt wird. Die genannten Lebensräume sind faszinierend gesprächig und so kommt es, dass sowohl die Dimensionen, als auch die Organismen, die sie bewohnen sich nahezu ständig sehen und unterhalten. Sobald man wieder in seiner eigenen Dimension ist und sich auch die vereinzelten Dimensionen wieder des Gespräches abgewandt haben, bekommt man das unheimliche Gefühl der Einsamkeit. Eine so unglaublich große Einsamkeit, dass man anfängt mit der Dimension zu reden und sie "Gott" zu nennen. Natürlich sind die Dimensionen jeweils der Körpergröße des beinhaltigenden Organismen angepasst so kommt es, dass die Zeit in Dimensionen für kleine Wesen schneller in alle Winkel tritt als in die ausmaßen der großen. Das führt dazu, dass die Fliege 3,1826 Minuten in der Zukunft lebt und so kommt es, dass wir sie immer noch still sich putzend auf dem Tisch sitzen sehen, während sie schon viele Pirouetten und x-fache Schrauben gedreht hat. Fliegen sind wahre Artisten.  Allerdings lebt ein Baum zwischen 36 Meter und 36, 172 Meter circa 50,27193 Minuten in der Vergangenheit lebt, was dazu führt, dass er nicht schnell genug weglaufen kann, wenn ein Mensch der Durchschnittsgröße von 167cm bis 175cm (nach dem sich auch die Zeitrechnung orientiert) fällt.


Wenn die Menschen nur über das sprächen, was sie begreifen, dann würde es sehr still auf der Welt sein.

                                                         - Albert Einstein

Ich liebe dich. (:

Mittwoch, 4. Mai 2011

Fliegenpilztheorie

Es war einmal ein kleiner Marienkäfer namens Kevin. Er hatte es schon immer schwerer als die anderen. Auch, was das Thema "Fliegen" anging. Er war allerdings nicht dumm. Er baute sich einen Rückenpropeller, mit dem er die anderen staunen ließ. Er forderte sogar die großen Marienkäfer zum Wettflug heraus, welches er selbstverständlich immer gewann. Doch eines Tages passierte es: Seine Propellerflugblätter verfingen sich in einem riesigen Pechvogel. Beim Absturz landete er sanft auf einem großen, roten, weiß-bepunktetem Gewächs, das er als Mama bezeichnete. Die Menschen, die das Gewächs sammelten um es als Medizin anzuwenden, erkannten den kleinen Marienkäfer nicht, nur die schwarzen sieben Punkte, mit denen sein rotes Kleid befleckt war. Die naiven Menschen glaubten, die schwarzen, kaum erkennbaren Flecken, wären Fliegenkothaufen. Man begann das Gewächs "Fliegenhaufenpilz" zu nennen, was sich später in "Fliegenpilz" verkürzte.

22:22 - Du denkst an mich
Osama Bin Laden hätte seine richtige Adresse wohl besser doch nicht beim PSN angeben sollen...

Dienstag, 3. Mai 2011

Pechvogel

Man sagt, ich sei ein Pechvogel. Ich sage, ich perfektioniere meinen Sinn für Ironie durch tägliches üben.


Geschichte des Pechvogels
Früher war alles ganz anders. Wenn mich jemand fragt, wie anders es war, antworte ich nur wie ein alter Mann: FRÜHER GAB ES VON ALLEM MEHR. Mehr Tiere, längst verstorbene Kontinente und natürlich vieeeeeel mehr Abenteuer. 
Damals gab es aufgrund der neuen Abenteuer natürlich auch viel mehr Gefahren und Menschen waren zu der Zeit undenkbar.
Es gab Vögel, die die Retterrolle übernahmen, doch ließen sie sich mit der Rettung des Opfers so viel Zeit, dass sie die Opfer erst in der letzten Sekunde retteten. (Daher das Sprichwort: "Rettung in der letzten Sekunde.") Diese Vögel waren bekannt als Vogitäter, was sich aus Vogel und Sanitäter zusammensetzt. Sie ließen sich so viel Zeit, dass der Gerettete solche Angst hatte, dass er ein solches Abenteuer nie wieder anstrebte. Umgangsprachlich waren sie auch als Glücksvogel bekannt.
Doch eines Tages kam ein merkwürdiger Glücksvogel zur Welt. Er war nicht von diesen unerklärlich und heute unbekannten Farben geprägt, die für menschliche Augen unsichtbar sind, nein. Dieser Vogel war  Gold und Gold war damals die Farbe der Verachtung. 

Dieser Vogel war ungelernt. Er war schon immer anders als die anderen Glücksvögel. Er lernte viel später fliegen und hing auch allgemein etwas weiter hinterher. Nun war dieser Vogel allerdings der Sohn des Obervogitäter und war gerade zu dazu bestimmt alles perfekt zu machen. Doch schnell merkten alle, dass er er sich zwar Zeit ließ um den Zappelnden noch richtig Angst zu machen, Vogitäter liebten Drama und melodramatisierten alles, was ihnen passierte. Dieser Vogel aber war einfach zu langsam. Wegen ihm verstarben viele Tierarten, die ohne ihn heute noch leben würden. Mit der Evolution des Affens zum Menschen war auch dieser Vogel gezwungen sich mit der Zeit anzupassen. Mit der Zeit vermehrte sich der Pechvogel, wie er nachher genannt wurde, so dass er heute weiter verbreiteter ist als früher. Heute leben sie immer noch unter uns. Wartend um alles falsch zu machen, was man falsch machen kann. Trottelig und tollpatschig. 



In der Kristallkugel

Manche Erlebnisse vergisst man nie. Wahrscheinlich ergeht es allen Menschen so. Jede Person, vom unerträglich aufgeblasenen Politiker, den man im Fernsehen sieht, bis zur Baglady, die den Müll durchwühlt, trägt irgendwo im Inneren ein paar besonders klare, strahlende Erinnerungen wie von Glas umhüllt. Dort werde sie aufbewahrt, wie in einer dieser gläsernen Halbkugeln, in denen Glitzerstaub auf die Landschaft herabrieselt, wenn man sie schüttelt. Nur viel schöner, wirklicher, unzerstörbarer und kein bisschen kitschig. So werden diese traumhaften Tage wohl für immer in Erinnerung bleiben. Der Tag, an dem wir uns kennengelernt haben. Ich weiß, es war ein Spaß, als du auf die Aussage "Ich habe voll Lust 'Findet Nemo' zu gucken" antwortetest "Komm vorbei, ich hab den hier.". Doch ich wusste direkt, dass du etwas besonderes bist und du hättest wirklich deinen Blick sehen müssen, als ich kurze Zeit später vor deiner Tür stand. Wir spielten in deinem Zimmer, machten Liegestützenwettbewerb, haben mit Weingummiwürmchen gespielt. Ich hätte es mir nie so perfekt vorgestellt. Die folgenden Tage waren traumhaft. Wir waren nicht zusammen, doch ich wusste, dass du der Einzige bist, mit dem ich zusammen sein möchte. Wir waren im Sealife mit deiner Familie und sind Hand in Hand umherspaziert. Davon hat deine Mami sogar noch Bilder gemacht! Wir haben uns im Sealife geangelt. VERSTEHST DU? Sealife -> angeln. Du bist witzig, intelligent, süß. Jeder Moment, den ich mit dir verbringe, ist so ein kostbarer Moment. Jeder Augenblick hat sich mir ins Gedächtnis gebrannt, ist wie eine hyperklare, leuchtende, unzerstörbare Filmsequenz in meinem Inneren eingespielt, und selbst wenn   die ganze Welt eines Tages untergeht, wird diese Erinnerung - dieses Glasdingsda, in dem die Erinnerung steckt - wie ein Diamant in der Asche liegen bleiben, wie eine Kristallkugel...
Und wenn dann irgendein bedauernswertes Geschöpf, das den Untergang überlebt hat, in den Kristall schaut, wird es sehen, wie mein Liebster und ich Hand in Hand durch das Sealife wandern, lachend und unbeschwert. Klein, sehr klein, aber unzerstörbar.

Der Gesandte

Dort stand er nun. Der Junge, in den ich mich unvergänglich verliebt habe. Mein Herz begann zu rasen, denn seit dem wir nun offiziell zusammen sind, hat sich mein Glücks- und Liebesgefühl nur verdrölft. Mein Herzschlag war alles, was ich in diesem Moment zu hören vermochte. Es klopfte in einem fröhlichen Frühlingstakt und übertönte das Zwischern der Vögel, das Schreien der herumtobenden Kinder und das Pfeifen der leichten Brise, die kurz durch meine Haare tanzte mühelos. Wie lange wird mir das Wunder noch währen? Das Wunder: Sein Lächeln, das mit galt. Als würde er mich wirklich sehen, direkt in die Tiefe meiner Seele blicken. Als würde er meine Seele berühren. Ein magischer Akkord, der alle Schlösser öffnete. Was ist er? Hat eine unbekannte Macht irgendwo beschlossen mir mitzuteilen: Es muss nicht alles wie eine unfreiwillige Schulaktionteilnahme sein? Gibt es eine andere Dimension oder das Gefühl, es gäbe eine? Ganz klar, die Liebe. Doch nun stand er wirklich dort, wie aus einem meiner Träume getreten. In diesem Moment dachte ich an das, was ich mit einem farbigen Stift in mein Tagebuch schrieb, als ich ihn am 13.08.2010 kennenlernte: "Nie sprach ich mit ihm zuvor und doch ist es so, als würden wir uns kennen. Als könnte ich ihm an die Hand nehmen und mit ihm in die tiefste Tiefe wandern. Als könnte ich ihn in alles einweihen, was ich denke und fühle. Sowohl in alles Helle als auch in alles Grausame. In all die unterschiedlichen Räume und Zeitalter. In die magischen Gärten, die unterirdischen Reiche. In alles, was eine uralte Seele enthalten kann." Dann, als unsere Lippen sich endlich berührten, dachte ich nur noch an drei, sich immer wiederholende Worte: "Ich liebe ihn!"


Montag, 2. Mai 2011

Elefantastisch!

Die Welt ist elefantastisch, sie ist wunderschön!
Mein Freund, der Elefant, hilft dir sie zu verstehen
Die Welt ist elefantastisch, sie ist wunderschön!
Wie eine tüte Bonbons lass uns auf die Reise gehen.
                              
                                    
    Sag nicht einfach nur "ich liebe dich",

wenn ich an deinen Taten nicht erkennen kann, wie ernst du es meinst.